Was ist Hypnose?

Wann waren Sie zuletzt so in ein Buch versunken, dass Sie nicht hörten, wie Sie jemand ansprach. Oder Sie sind vielleicht auf der Autobahn gefahren und waren so in Gedanken vertieft, dass Sie die richtige Ausfahrt verpassten. Sie kennen sicherlich auch den Tunnelblick, während Sie gedankenversunken im Zugabteil sitzen und aus dem Fenster schauen.

Dies alles sind hypnoseähnliche Trancezustände, in denen Sie Ihre Aufmerksamkeit von außen nach innen gelenkt haben.

 

Die Hypnose macht sich natürliche Entspannungszustände zu nutze, um Sie Ihr Ziel erreichen zu lassen. In diese kann nahezu jeder Mensch, der will, innerhalb weniger Minuten gelangen. Langjährige Probleme angefangen bei Ängsten, Panikattacken, belastenden Gefühlen und Verhaltensweisen, bis hin zu Süchten wie der Nikotinabhängigkeit und Übergewicht sind damit möglich aufzulösen bzw. deutlich zu lindern.

Ist man unter Hypnose willenlos ausgeliefert?

Nein! Hypnose ist ein geistiger Trancezustand, in dem man viel stärker auf Suggestionen reagiert, als es unter normalen Bedingungen möglich wäre. Unter Hypnose ist die Kraft der bewussten Kritik unterdrückt.

Die Aufmerksamkeit ist eingeschränkt und der Grad der Konzentration auf einen Punkt ist viel höher als im Wachzustand. In Hypnose kann man Bereiche von sich selbst kontrollieren, die normalerweise außerhalb der Reichweite seines Bewusstseins liegen.

Der Klient kann im Hypnosezustand Veränderungen innerhalb seiner eigenen chemischen, physischen, psychischen und emotionalen Bereiche bewirken.

Da die Hypnose ein tiefschlafähnlicher Wachzustand ist, behält man in jeder Phase der Hypnose die volle Kontrolle über das Geschehen und kann deswegen auch jederzeit den Prozess abbrechen.

Die Selbsthypnose z.B ist ein Instrument, mit dem man sein Leben verändern kann, da jeder selbst die Ressourcen für sein Überleben, seine persönliche Entwicklung und für seinen Erfolg in sich trägt.

Hypnose stellt also kein Heilversprechen dar, sondern ist ein tagtraumähnlicher Zustand, in dem man selber seine jeweilige Situation aus anderen Blickwinkeln lösungsorientiert bewerten und neu für sich nutzen kann.


Wann wende ich die Hypnose nicht an:

  • Psychosen (z.B. Schizophrenie, Bipolare Störung, Endogene Depressionen...)

  • Persönlichkeitsstörungen

  • Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen

  • Herzerkrankungen

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems

  • Thrombose

  • Depressionen (bestimmte Arten)

  • ADS (bestimmte Formen)

  • kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall

  • geistig behinderten Menschen

  • Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit)

  • Einnahme von Psychopharmaka

  • Schwangerschaft